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Buch Steinland-Pfalz weiß zu überzeugen
Artikel vom 21. April 2011 | Keine KommentareBuch Steinland-Pfalz weiß zu überzeugen Es ist immer schwer zu sagen, ob ein Buch sein Geld wert ist oder nicht.... -
Vorübergehende Kernschmelze: Fachbegriff mit realem Japan-Beispiel
Artikel vom 21. April 2011 | Keine KommentareIm Zusammenhang mit der Katastrophe des Atomkraftwerks in Fukushima hat man in letzter Zeit in der Presse einen Fachbegriff gehört,...



enn man genügend Fachbegriffe versteht, die für viele anderen unklar sind, kann man sich den anderen gegenüber überlegen und hochrangiger fühlen.
Um die Bedeutung eines Fachbegriffs zu erfahren, reicht meist schon ein Blick in ein gutes Lexikon. Auch in einem Fremdwörterbuch oder einem Wörterbuch kann man oft fündig werden, für einzelne Fachsprachen werden sogar eigene Wörterbuch verlegt, die einem bei der Recherche für das jeweilige Wissensgebiet helfen.
In nahezu allen akademischen Studienfächern und Bereichen werden Fachbegriffe eingesetzt. Bevor man ein Forschungsgebiet näher kennenlernen kann, muss man daher oft erst zahlreiche Fachbegriffe lernen, bevor man auch nur grundlegende Texte versteht. Es gibt u.a. medizinische, juristische, mathematische, historische, pädagogische Fachbegriffe. Auch in den Fachsprachen vieler Berufe finden Sie Fachbezeichnungen: Ob in der Kaufmannssprache, in der Sprache der Seemänner, der Welt der Computerspezialisten, in der Bergmannssprache oder in der Welt der Mode. Auch größere Gemeinschaften wie die EU oder Feministen haben sich inzwischen eine eigene Fachsprache angeeignet, die außerhalb dieser Gruppen teilweise nur schwer oder gar nicht verstanden wird.
Manchmal gibt es in einer Fachsprache so viele komplizierte und unverständliche Wörter, dass sie von Außenstehenden auch beleidigend als Fachchinesisch oder Jägerlatein bezeichnet wird. Gerade im sogenannten Beamtendeutsch findet man Auswüchse an Worthülsen, die nur Fachleute verstehen. Beispiele sind „Postwertzeichen“ für „Briefmarke“ oder „Personenvereinzelungsanlage“ für „Drehkreuz“. Als Laie steht man davor und staunt und fragt sich nur, was eigentlich denn damit gemeint sei. Um dieser Verunsicherung entgegen zu wirken, fangen heute viele Behörden an, ihre Fachbegriffe benutzerfreundlicher und klarer zu gestalten.
Allerdings stoßen sie dabei oft an ihre Grenzen und müssen die Hilfe von Außenstehenden annehmen, beispielsweise von Sprachwissenschaftlern. So hilft z.B. die Ruhr-Universität Bochum bundesweit Kommunen bei der Übersetzung von Termini.